Historische Meilensteine Eberswalde
Die Historischen Meilensteine stellen eine erfahrbaren "Weg der Stadt- und Gemeindegeschichte" dar und werden als gravierte Steinplatten (Granit 40 x 60 cm) auf dem dem Weg vom Haupteingang durch die Zufahrt, am Kirchsaal vorbei bis zum "Hochvergnügen" an der historischen Stadtmauer verlegt werden.
Auf Grund der Kosten für die Platten und Gravur können wir hier nur Spender ab einer Spendenhöhe von 1.000 € (groß) bzw. 500 € (klein) berücksichtigen. Es besteht nach Absprache mit der Gemeinde die Möglichkeit, auch andere als die hier benannten historischen Ereignissezu berücksichtigen.
Alterativ besteht ab eine Spendenhöhe von 100 EUR die Möglichkeit symbolisch einen "Stuhl des Gemeindesaales" zu erwerben. Dies wird durch ein ensprechendes Messingschild dokumentiert.
| Um 1200 | Das Dorf Ebersberg entsteht unterhalb der Grenzburg auf dem Hausberg als Siedlung von Einwanderern aus dem Rheinland und der Niederlande |
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| 1250 |
Bischof Rudger von Kerkow 1241-1251 weiht bei einem Aufenthalt auf der Burg die Dorfkirche in Ebersberg |
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| 1254 |
vermeintliche Stadtgründung von Everswolde (Ausgangdatum für spätere Jubiläen) | |
| 1276 |
erste urkundliche Erwähnung |
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| 1284 | Besiedlung der Senke unterhalb der alten Dorfsiedlung (heutiger Marktplatz) |
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| ab ca. 1285 |
Bau der frühgotischen Stadtkirche als Marienkirche |
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| 1300 | Markgraf Albrecht legt in der Grenzbriefurkunde die Stadtgrenzen fest. Schuhmacher Bäcker und Fleischer werden bereits erwähnt |
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| 1300 |
Altarstiftungen durch Markgraf Albrecht geistliche Gemeinschaften und Gilden versammeln sich an den Altären zum Gebet unter Leitung der Kalandsgilde |
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| ca. 1301 |
Fertigstellung des Chorraumes und Weihe der ersten Altäre in der Stadtkirche unter landesherrlichem Patronat |
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| um 1300 |
Heiliggeistkapelle mit dem Hospital wird erste Krankenpflegestation in der Stadt. |
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| 1317 |
Die Handelsstrasse nach Franfurt/O. - Stettin wird verlegt und läuft nun über Eberswalde |
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| 1322 |
Stadtsicherung mit einer Mauer, zwei Wällen und drei Wassergräben |
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| 1333 |
Einweihung der gotischen Basilika ohne Querhaus |
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| 1360 |
Erste Erwähnung der Kirche und des Hospitals St. Georg vor den Toren der Stadt |
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| 1378 |
Der „Heiliggeisthof“ wird verkauft |
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| 1381 |
Gewandschneider (Tuchhändler) erhalten vom Rat eine „Tuchordnung“ Die Tuchmacher schließen sich wenig später dieser Ordnung an. |
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| 1395 |
Am 2. Juni wird das Statut der Bäckergilde gefertigt. |
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| 1400 |
wird das Statut der Fleischergilde festgeschrieben |
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| 1439 |
„Artikel und Stücke“ erste Kommunalordnung in Neustadt Eberswalde Erwähnung des Viergewerkes: Schuster, Bäcker, Fleischer, Tuchmacher. |
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| 1499 |
Großer Stadtbrand vernichtet fast die gesamte Stadt |
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| 1500 |
Schneiderhandwerk besteht in der Stadt |
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| 1532 |
erste städtische Industrie: Kupferhämmer, Papiermühle |
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| 1542 |
Reformation kommt nach Eberswalde der erste reformierte Prediger wird eingesetzt |
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| 1603 |
Brandenburgische Botenpost erreicht über Eberswalde Stettin |
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| 1603 |
am 21. Oktober weist Kurfürst Joachim Friedrich den Bau des ersten Finowkanals an. Städtische Kupferhämmer werden an die Finow verlegt |
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| 1606 |
neuer evangelischer Hochaltar wird in der Maria-Magdalenen-Kirche eingeweiht |
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| 1620 |
Finowkanal wird in Betrieb genommen |
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| 1632 |
Schwedenkönig Gustav II. Adolf wird in Eberswalde aufgebahrt auf seiner Reise Richtung Schweden. |
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| 1648 |
Ende des dreißigjährigen Krieges nur 33 Häuser sind noch bewohnbar es gibt von den 216 Bürgern noch 28 der Finowkanal ist zerstört, die Stadt mehrfach geplündert |
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| 1652 |
erste Postanstalt mit Postmeister in Eberswalde |
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| ab 1691 |
Ansiedlung von Hugenotten und reformierten Schweizer Familien u.a., in der Schweizer Strasse. |
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| ab 1698 |
Lorenz Gottlieb Schütz erbaut das Messingwerk Heegermühle |
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| 1717 |
Bau der ev.-reformierten Johanniskirche am Marktplatz |
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| 1743 |
Auf Königliches Geheiß werden auf dem Kienwerder die ersten Scherenschmiede aus Schmalkalden und Ruhla angesiedelt (Ruhlaer Strasse) |
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| 1746 |
Eröffnung des zweiten Finowkanals |
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| 1750 |
Eröffnung des ersten Gesundbrunnens in Eberswalde |
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| 1797 |
August von Marquart erfindet in Eberswalde die Lötlampe |
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| 1830 |
Verlegung der Forsdtakademie von Berlin nach Eberswalde |
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| 1832 |
Gründung des Evangelischen Kindergartens als einer der ersten im Land Brandenburg |
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| 1832 |
Der Bäcker und Konditor Gustav Louis Zietemann eröffnet seine Bäcklerei am Eberswalder Markt mit der neuen Kreation des Orginalen Eberswalder Spritzkuchens und vermarktete sie ab 1842 durch seinen Bäckerjungen an der eröffneten Bahnstrecke |
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| 1842 |
Eröffnung der Eisenbahnlinie Berlin-Eberswalde-Stettin |
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| 1865 |
wird in Eberswalde die „Landesirrenanstalt“ durch Anstaltsdirektor Dr. Sponholz gegründet (Baupläne von Martin Gropius) |
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| 1877 |
Erste Sprechfunkverbindung zwischen dem Postamt Eberswalde und der Postagentur Schöpfurth (Finowfurt) |
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| 1887 |
Oberpfarrer Ernst Jonas ruft mit der Marie-Jonas-Stiftung eine erste Ambulante Pflegeeinrichtung ins Leben. Die Diakonissen des Mutterhauses Lazarus (Berlin) übernehmen umfangreiche soziale und pflegerische Aufgaben in der Kirchengemeinde und nachfolgend in den Kliniken der Stadt |
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| 1894 |
wurde die Reformierte Johanniskirche am damaligen Alsenplatz eingeweiht. |
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| 1894 |
Mit dem Aufbau des Auguste-Victoria-Heims entsteht das heutige Werner-Forßmann-Krankenhaus |
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| 1905 |
Einweihung des neuen Rathauses |
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| 1906 |
Städtisches Elektrizitätswerk entsteht. |
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| 1910 |
Aufnahme des Strassenbahnbetriebes vom Markt bis zum Kleinbahnhof |
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| 1912 |
Einweihung der Ardelt-Werke |
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| 1914 |
Einweihung des Oder-Havel-Kanals als „Hohenzollernkanal“ |
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| 1934 |
Diakonieverein auf dem Drachenkopf wird gegründet. |
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| 1938 |
In der „Reichskristallnacht“ werden jüdische Geschäfte angegriffen und die Synagoge in der Goethestrasse wird zerstört, später werden die jüdischen Bürger deportiert. Nur wenige überleben die Zeit des Nationalsozialismus |
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| Ab 1930 |
entstand, durch Bruno Schulz angelegt, der erste Tierpark am Wasserfall und damit die Keimzelle des heutigen Eberswalder Zoo |
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| 1940 |
am 3. November O-Bus ersetzt die Straßenbahn |
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| 1945 |
In der Nacht vom 25.-26. April zerstört ein deutscher Luftangriff große Teile der Innenstadt. |
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| 1956 |
Der Eberswalder Mediziner Werner Forßmann erhält den Nobelpreis für Medizin für die Entwicklung des Herzkatheders |
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| 1963 |
In Eberswalde wird eine Generalsuperintendentur eingerichtet |
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| 1970 |
Zusammenschluss von Eberswalde und Finow zu Eberswalde-Finow |
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| 1978 |
Wohngebiet „Max Reimann“ wird bezogen |
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| 1989 |
Zu Friedensgebeten versammeln sich bis zu 2000 Eberswalder in der Maria-Magdalenen-Kirche und leiten hier so die „Friedliche Revolution“ ein. |
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| 1992 |
Fachhochschule Eberswalde wird neu gegründet |


